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Moltkerei

Moltkestr. 8, 50674 Köln,
Moltkestraße: U 1, 7 Bus 136, 146


Ros Bandt, Johannes S. Sistermanns
„Sonic Blue Red Tracings / Kami“

Ros Bandt, Johannes S. Sistermanns – Electronics, Voice, Body

„Sonic Blue Red Tracings / Kami“ ist die dritte künstlerische Zusammenarbeit von Ros Bandt (Melbourne) und Johannes S. Sistermanns. Im November 2008 reisten beide Künstler und Elektroniker als Artists-in-Residence nach Wakayama in Japan, um die Performance zu entwickeln. Sie thematisiert den Identitätswechsel und gegenseitige kulturelle Beeinflussungen, repräsentiert durch die Farben Rot und Blau.

www.rosbandt.com
www.sistermanns.eu




BolMoll
„Vanitas“

Udo Moll – Trompete, Harmonium, Electronics Ivo Bol – Live-Sampling, Electronics, Game Controllers

Das deutsch-holländische Duo Udo Moll (Trompete) & Ivo Bol (Electronics) stellt sein Premieren-Programm vor. Virtuelle Streichquartette werden mit delikaten Noise-Wucherungen durchzogen. Und so ganz nebenbei themati- siert man auch die vielfältigen sozialen Konstellationen der (musikalischen) Zweisamkeit. Aber auch die Betrachtung der Vergänglichkeit digitaler Klangspeicherung kommt zu ihrem Recht.

www.dasmollschegesetz.de
www.ivobol.nl



Stephan Rath
„Kapsberger“

Stephan Rath – 10-chörige Laute, 14-chöriger Chitarrone

Der 1580 in Venedig geborene und 1651 in Rom verstorbene Giovanni Girolamo Kapsberger war im Frühbarock einer der angesehensten Komponisten und der berühmteste Lautenist Italiens. Kapsberger, der aus einem deutschen Adelsgeschlecht stammte, wurde von seinen Verehrern „Il Tedesco della Tiorba“, „der Deutsche mit der Theorbe“ gerufen. Eine Auswahl seiner Toccaten und Tanzsätze spielt Stephan Rath auf der Laute und dem Chitarrone.




Voiceover
„Improvisation für Stimmen von Schallplatte“

Marc Matter – Plattenspieler und Effekte

Der Turntablist Marc Matter bedient sich bei dem Projekt „Voiceover” aus- schließlich der menschlichen Stimme auf Tonträgern. Schallplatten und CDs mit menschlicher Stimme werden übereinander geschichtet und zu einer live improvisierten Klangkomposition kombiniert. Dabei dienen Aufnahmen aus den Bereichen Lautpoesie, Vokalakrobatik und Improvisation als Rohmaterial. So entsteht ein räusperndes, summendes, schmatzendes, röchelndes, stot- terndes Hörspiel ohne Sinn und Verstand.