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Wichtige Programmänderungen

DOMFORUM

Krankheitsbedingt muss das Ensemble NEL DOLCE sein Konzert um 22 Uhr im Domforum absagen. An seiner Stelle gastiert die NICOLAS SIMION GROUP (Nicolas Simion – Saxophon, Ryan Carniaux – Trompete, Norbert Scholly – Gitarre, Joscha Oetz – E-Bass, Drori Mondlak – Drums) mit dem Programm "Transsylvanian Jazz".

ST. URSULA

Krankheitsbedingt müssen ELISA RABANUS und CHRISTOPH BARTH ihr Konzert um 20 Uhr in St. Ursula absagen. An ihrer Stelle gastiert das DUO LE PARNASSE MUSICAL (Tatjana Vorobjova – Cembalo, Martin Burkhardt – Barockcello) mit Werken von Antonio Vivaldi und Joseph-Hector Fiocco.

MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST

Die Uraufführung von Andreas Wagners FRAKTALE X durch das PROJEKTENSEMBLE 05 findet, anders als in
der Vorschaubroschüre angegeben, bereits um 20 Uhr statt, die Wiederholung des Konzertres um 21 Uhr.

KARTÄUSERKIRCHE

DAS KLARINETTENDUO (Beate Zelinsky, David Smeyers) gastiert um 21 Uhr mit seinem rein instrumentalen Progammm "Zwiegesänge".

ATELIER DÜRRENFELD GEITEL

Anstelle von NO STRINGS ATTACHED gastiert das Ensemble EXQUISITE NOYSE mit dem Programm "Ab in die Botanik". Die Anfangszeit ist von 18 Uhr auf 22 Uhr verlegt.

 

Zur siebten Kölner Musiknacht


Liebe Besucher,

herzlich willkommen zur Kölner Musiknacht 2011!

Die menschliche Stimme ist ein bemerkenswertes Instrument. Sie kann weich oder rau sein, hell oder dunkel, schneidig oder süß. Bei jedem von uns ist sie individueller Teil der Persönlichkeit. Ob hoch oder tief, flink oder behäbig, immer ist sie einmalig und mit all ihren Färbungen unmittelbarer Ausdruck unserer Affekte, Gefühle und Lebenssituationen, zärtlich, traurig, fordernd, zaghaft, sachlich oder wütend. Die Stimme ist Sensorium unseres Seelenlebens und zentrales Verbindungsorgan zu unserer Umwelt. Dasselbe gilt für die Musik. Auch sie ist ein eigener Kosmos, universell und doch in allen Epochen und Weltgegenden unendlich verschieden und vielfarbig. Nicht umsonst liegen die Ursprünge sämtlicher Musikkulturen im menschlichen Gesang. Und die Breite dieses weltumspannenden Bandes ist riesig. Wer Ohren hat, der höre!

Individuell, beweglich und vielstimmig wie kaum anderswo ist auch die Kölner freie Musikszene. Ihre Lebendigkeit, Experimentierfreude, Qualität und globale Vernetzung sind jetzt wieder in geballter Fülle zu erleben: in den mehr als einhundert Konzerten der 7. Kölner Musiknacht. Nach den Schwerpunkten auf Neuer, Alter und Improvisierter Musik in den vergangenen Jahren, mit denen bestimmte Musikrichtungen und ganze Szenen porträtiert wurden, liegt der Fokus diesmal auf der "Stimme" in all ihren Spielarten zwischen innigem Liedvortrag, exzentrischer Opernarie, schwebendem Chorgesang, kernigem Jazz und geräuschvoller Vokalperformance. Hinzu kommen zahllose Ableitungen und Mixturen der menschlichen Stimme mit Ensembles, Elektronik, Computer und Video. Manche Stimme emanzipiert sich ganz vom Gesang und tritt als reine Instrumentalpartie in Erscheinung.

Veranstaltet wird die Kölner Musiknacht vom Initiativkreis Freie Musik (IFM), zu dem sich seit 1999 inzwischen über 400 freiberufliche professionelle Kölner Musikerinnen und Musiker, Ensembles, Veranstalter und Spielstätten zusammengeschlossen haben, um für bessere Arbeitsbedingungen und eine stärkere Wahrnehmung und Wertschätzung ihrer chronisch unterfinanzierten Leistungen einzutreten. Als Partner beteiligen sich KölnTourismus sowie als Medienpartner der Kölner Stadt-Anzeiger und das Kulturradio WDR 3, das die Musiknacht mitschneiden und am Folgetag von 20 bis 2 Uhr senden wird. Unterstützt wird die Kölner Musiknacht vom Oberbürgermeister, der Stabstelle Events und dem Kulturamt der Stadt Köln, der SK-Stiftung Kultur, dem Landesmusikrat NRW, der Sparkassen Kulturstiftung Rheinland und der RheinEnergie-Stiftung Kultur. An ausgewählten Konzertorten stehen den Besuchern wieder kostenfreie CallBikes zur Verfügung.

Alle Hilfen und Kooperationen sind der freien Kölner Musikszene dankenswerte Ermutigungen, weiter an der Vernetzung aller Akteure sowie mit Stadt und Land zu arbeiten, zum Wohle der Musikstadt Köln und ihres Publikums.

Dr. Rainer Nonnenmann
Initiativkreis Freie Musik

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