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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Musikfreunde,

die Kölner Musiknacht, die in diesem Jahr zum fünften Mal stattfindet, bildet mittlerweile einen festen Bestandteil im kulturellen Angebot der Stadt. Wie die „Theaternacht“ und die „Lange Nacht der Museen“ trägt sie entscheidend zum Ruf Kölns als einer Kulturmetropole bei. Sie demonstriert auf eindrucksvolle Weise, wie lebendig und vielfältig das Musikleben, insbesondere das der freien Musikszene in Köln ist.

Köln wird zu Recht als Stadt der Musik gelobt, denn nirgendwo sonst gibt es ein so reichhaltiges Musikleben, angefangen bei der Laienmusik, über die zahlreichen Chöre, Ensembles und Orchester bis hin zur Oper. Und Köln verfügt wie keine andere deutsche Stadt über eine freie Musikszene, die für ihren Ideenreichtum, ihre Lebendigkeit und Kreativität bekannt ist. Das hat der Kulturentwicklungsplan noch einmal auf eindrucksvolle Weise belegt. Aber erst das Zusammenspiel beider, der kreativen Milieus wie der kulturellen Spitzeninstitutionen, macht am Ende das für Köln typische Profil einer zukunftsorientierten Kulturmetropole aus. Insofern würde ich es sehr begrüßen, wenn die Zusammenarbeit zwischen beiden in Zukunft noch intensiviert und ausgeweitet werden könnte, auf dass die Musiknacht zu einem alle Genres und Gattungen umfassenden Musikereignis für das Publikum werden möge.

Dass nach der Neuen Musik in diesem Jahr der Jazz und die Improvisierte Musik im Fokus der Musiknacht stehen, freut mich ganz besonders. Bereits nach dem Krieg entwickelte sich die Stadt zu einer Hochburg des Jazz und verfügt heute über eine der vielfältigsten und kreativsten Jazzszenen Deutschlands – darin einzig vergleichbar mit Berlin. Dabei spielt die stilistische Offenheit der Improvisierten Musik und ihre Fähigkeit zur Assimilation eine besondere Rolle. Gerade auch in der Kölner Szene. Neue Musik, elektronische Musik, avancierte Formen der Popmusik, Folklore, das sind die Quellen, aus denen die Improvisierte Musik schöpft, deren Elemente sie sich anverwandelt und aus denen sie – im Glücksfall – Neues formt. Denn so wie jede Improvisation unvorhersehbare Glücksmomente bereithält, so schließt sie umgekehrt die Gefahr des Scheiterns ein. Aus dieser Spannung bezieht sie, ähnlich wie das Leben selbst, ihre Kraft.

Allen beteiligten Musikerinnen und Musikern wünsche ich viel Erfolg und dem Publikum eine schöne Musiknacht und unvergessliche Musikerlebnisse.

Prof. Georg Quander
Kulturdezernent der Stadt Köln

Liebe Besucher der Kölner Musiknacht 2010, liebe Gäste der Stadt,

Köln ist unumstritten eine Stadt der Musik, das lässt sich an jedem Tag des Jahres feststellen. Doch die Vielfalt und Lebendigkeit der freien Musikszene in einer einzigen Nacht erleben: Das können Sie nur während der Kölner Musiknacht, die dieses Jahr bereits zum sechsten Mal stattfindet.

Wir sind stolz darauf, diese hochprofessionell und leidenschaftlich ausgerichtete Veranstaltung seit 2005 unterstützen zu dürfen. 400 Musiker werden bei etwa 100 Konzerten an 25 Spielorten ihr Können zeigen. Damit Sie nichts verpassen, hat sich KölnTourismus dieses Jahr etwas Besonderes überlegt: Wir führen Sie durch die Vielfalt der Musiknacht, mit thematischen Rundgängen, die Ihnen beson- dere Highlights vermitteln werden. Schließen Sie sich uns einfach an!

Viel Vergnügen bei der Kölner Musiknacht,

Ihr

Josef Sommer
Geschäftsführer KölnTourismus